Neue Geschlechterrollen, Lebensmittelnot und Kommunismus

Die Gesellschaft der Weimarer Republik war tief gespalten. Positive Veränderungen zeigten sich in der tradierten Frauenrolle oder in der kulturellen Teilhabe verschiedener Bevölkerungsschichten. Andererseits bestimmte wirtschaftliche Not den Alltag eines Großteils der Deutschen, hier lebten besonders die Arbeiterfamilien am Rande des Existenzminimums. Unter den Arbeitern entstand durch ein Netz von Organisationen und Vereinen ein Milieu, das sich bewusst als Alternative zur bürgerlichen Gesellschaft verstand und das alltägliche Leben der Arbeiter und ihrer Familien verbessern wollte.

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Hamborn, 15. Januar 1920: Eine Abwägung des Für und Wider …

In der Hamborner Volkszeitung widmete sich ein Artikel der Frage, ob die Frau die Briefe des Mannes öffnen darf …

Mehr zur Frauenwelt in der Hamborner Volkszeitung

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Mehl für notleidende Deutschösterreicher

Hamborn, 9. Januar 1920: In der Lebensmittelversorgung der Stadt Hamborn wird die Ration für Brot und Mehl auf 4,5 Pfund gekürzt. Die ersparte Mehlmenge eines halben Pfundes wird für notleidende Deutschösterreicher verwendet ... (siehe Tabelle).

Mehr zum Alltag unter Lohberg: Alltag und Kommunismus

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Kohlepreiserhöhung

Essen, 31. Januar 1920. Am 1. Februar trifft eine Kohlepreiserhöhung ein ... . Der Genehmigung gingen eingehende Beratungen im Reichskohlenverband und im Reichswirtschaftsministerium voraus.

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„Bergarbeiter! Deutschland hat genug gelitten“

Münster, 31.Januar 1920: Der Befehlshaber des Wehrbereichskommandos VI für das Ruhrgebiet, General von Watter, erließ am 1. Februar 1920 folgenden Aufruf an die Bergarbeiter veröffentlichen:
„Überlegte Volksverderber haben einen Teil von Euch bewogen, gerade jetzt zu einem Zeitpunkt wirtschaftliche Forderungen aufzustellen, wo ihre Erfüllung gleichbedeutend wäre mit völligem Zusammenbruch des Wirtschaftslebens.

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